Stubaier Hochtourenklassiker für anspruchsvolle Könner

Schnee ist derzeit im Matschertal Mangelware. Nicht jedoch im Stubaital! Von der traditionsreichen Franz-Senn-Hütte brechen wir zu anspruchsvollen Schihochtouren auf. Unter den Gipfelzielen befinden sich so klingende Namen wie Ruderhofspitze und Schrankogel. Nach steilen Anstiegen und rassigen Abfahrten genießen wir die Gastfreundschaft der ausgezeichnet geführten Hütte und erholen uns für die nächste Tour. Alles in allem erwartet uns also eine abwechslungsreiche Woche ... und so war die Woche. Ein Teilnehmer - danke, Ulli - berichtet im Kommentar!

 

Stubaier Hochtourenklassiker

Franz-Senn-Hütte 2.147 m

Skihochtour Führung Woche

So 24.02. - Sa 02.03.2013

 

Die Alpeiner Berge sind eine wahre Fundgrube für den Skibergsteiger. Mehr als dreißig Touren sind von der Franz-Senn-Hütte aus möglich. Eine schöner als die andere. Als absolutes Highlight gilt die vortreffliche Bewirtschaftung des traditionsreichen Hauses durch Beate und Thomas Fankhauser.

 

Tourenmöglichkeiten: Wildes Hinterbergl 3.388 m, Seespitze 3.416 m, Schrankogel 3.469 m, Ruderhofspitze 3.473 m, Sommerwand 3.122 m

 

Konditionelle Anforderungen: durchschnittliche Tagesgehzeiten bis zu 8 Stunden (Auf- und Abstieg).

 

Technische Voraussetzungen: schwere Anstiege und Abfahrten.

 

Änderungen vorbehalten!

 

Für alle Informationen und Buchungen einfach auf den Veranstaltungslink klicken!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ulli Wille (Sonntag, 03 März 2013 16:48)

    Als einer von vier Gästen mit Führung durch Hubert an dieser Woche teilgenommen. Nach vorangegangenen Neuschneefällen klarte das Wetter am Anfang der Woche auf, so dass an allen Tagen schöne Touren machbar waren. Am Montag wollten wir eigentlich zum Wilden Hinterbergl, scheiterten aber an der Turmscharte, die so voller Neuschnee lag, dass weder das Fixseil zu finden war, noch überhaupt vernünftige Tritte. Wir kamen zwar die Scharte hoch, waren aber ziemlich entkräftet u. verkühlt, und beschlossen, es genug sein zu lassen - Spaß hat es trotzdem gemacht. Am Dienstag dann eine Genusstour über den Sommerwandferner auf die Innere Sommerwand. Wieder mit etwas Kletterei, aber heute waren wir schon viel trittsicherer! Die Abfahrt über ideal geneigtes Gelände und völlig unverspurte Hänge im tiefsten Pulverschnee war ein Genuss. Am Mittwoch besuchten wir den Alpeiner Ferner, gingen mit Schi bis zur Oberen Hölltalscharte, deponierten dort die Schi und gingen/kletterten hinauf auf die Ruderhofspitze. Von dort oben ein grandioser Rundblick über die gesamten Stubaier Alpen. Auch die Abfahrt war supertoll. Der Donnerstag - natürlich wieder mit Sonne pur den ganzen Tag über - brachte eine Überquerung der Wildgratscharte. Auf der anderen Seite der Scharte hatten wir dann eine herrliche Sicht auf die Nordwand des Schrankogl, durch die gerade einige Abfahrer herunterkamen. Wir querten noch den Schwarzenbergferner bis zu einer Kammhöhe zwischen Schrankogl und Schrankarkogl und machten dort Rast, bis wir auf dem gleichen Weg wieder zur Hütte zurückkehrten. Die Hänge unterhalb der Wildgratscharte waren wieder knietiefer Pulver und schitechnisch vom Feinsten!
    Nach den Anstrengungen der Vortage ließen wir es am Freitag etwas gemütlicher ausklingen und legten den Schwerpunkt auf den Abfahrtsgenuss. Wir gingen über den Sommerwandferner zur Oberen Kräulscharte hinauf und hatten von dort herrliche Ausblicke auf den Alpeiner Kräulferner, auf dem gerade einige Tourengeher unterwegs waren zur Östlichen Seespitze. Zurück dann wieder durch nahezu grundlosen Pulver und endlose Hänge - Schlusspunkt war der Ausklang auf der Hüttenterrasse.
    Eine zwar anstrengende, aber sehr gelungene Woche - auch und besonders durch die ruhige und kompetente Führung und Begleitung durch Hubert, unseren Bergführer aus Kärnten.

    Ulli Wille (aus Wunstorf in Deutschland, dort wo es am flachsten ist)